


Professionelles Mentaltraining heißt für mich, individuelle und strukturelle Veränderungsprozesse beim Golfer herbeizuführen, damit er/sie mit höchster Selbstwahrnehmung "bewusst" Golf spielt und neue Dimensionen der Freude und Leistung entdeckt.
Es geht mir darum, gemeinsam mit dem Golfer Möglichkeitsräume zu eröffnen, Potenziale zu erschließen, neue Optionen zu entwickeln sowie vorhandene und neu gewonnene Erkenntnisse zu realisieren und Problemfelder nachhaltig zu heilen. Das kann auch das gezielte Einbeziehen von ausgewählten Physiotherapeuten und Golf-Pros beinhalten.
Das Mentaltraining erfolgt in strukturierten, praxisnahen Gesprächen. Manchmal findet eine Analyse auch in Übungen mit dem Golf-Lehrer oder durch die Begleitung beim Spiel statt. Anschließend werden systematisch alle im Einzelfall erkannten relevanten Faktoren, die auf das Golf-Ergebnis Einfluss haben, in einem Vieraugengespräch in Beziehung gesetzt und berücksichtigt. Dies kann komplex sein, auch wenn es nicht lange dauern darf. Eine angewendete Methode basiert auf einer von mir entscheidend weiterentwickelten Form der ursprünglichen Aufstellung von Hellinger. Durch den Einsatz von Gegenständen werden Situationen mit einer nie gekannten Plastizität dargestellt und sichtbar. Selbst hohe Komplexitäten können einfach bearbeitet und dreidimensional visuell unterstützt sichtbar gemacht werden.
Gegenstand des Golf Mentaltrainings sind individuelle Gespräche, gezielte Mentalübungen, mentale Visualisierungen, Meditationsübungen und Aufstellungen von Spielsituationen. Beim Mentaltraining geht es darum, Unbewusstes bewusst zu machen - sozusagen das Innere nach außen zu bringen und falsch Gelerntes zu entlernen und durch leistungsfähiges Neues zu ersetzen.
Der erste Teil der Arbeit ist also das Aufdecken bisher ungesehener Informationen, die meist hohen Wahrheitsgehalt haben. Hier haben Klienten oft Unerwartetes zu verkraften. Der zweite Teil ist das Auflösen der erkannten, hinter den Problemen stehenden Zusammenhänge, der „persönlichen Realitäten“ und falschen Annahmen. Der dritte Teil ist dann das Herbeiführen und Testen von Lösungen, die aussichtsreich und gangbar sind. Der vierte Teil - wenn gewünscht - ist die intensive Unterstützung des Golfers, sich auf die neu aufgetretenen Lösungsmöglichkeiten einzulassen und sie ins Spiel und ins Leben zu bringen.
Aufstellungen sind oftmals ein wichtiger Teil meines Golf-Mentaltrainings, weil sie sehr plastisch sowohl die Blockaden als auch die Lösungen darstellen. Auf dem Bild sehen Sie aus Vogelpersektive den Beginn der Aufstellung eines Golfers, der vielen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt ist - dem logisch denkenden Gehirn, das die Strategie und die Regeln klar kennt, dem Bauchgefühl wie gleich der Ball bestenfalls oder schlechtestenfalls fliegt, den Versagensängsten, den Ball ins Wasser zu schlagen, der Wut und dem Ärger über sich selbst, wenn der Schlag nicht erfolgreich war, des Minderwertigkeitsgefühls gegenüber anderen Golfern im Flight oder weiteren Stressfaktoren. Oft ist es einfach nur das Wetter (Wind, Regen, zu viel Sonne) oder auch widersprüchliche Gedanken von "ich bin der Beste" oder "ich will/muss der Beste sein" bis "ich bin ein Verlierer, ich hebe den Ball auf, weil das sowieso nichts wird" können den Golfer von seinem Spiel ablenken und verhindern.
Die Aufstellung zeigt dem Golfer mit der dreidimensionalen Darstellung der Probleme und Aufgaben neue Blickwinkel und andere Sichtweisen, die es zu verstehen und zu verinnerlichen gilt.
Als Golfer hat man über 9 oder 18 Loch viele immer wieder situativ neu anstehende, manchmal auch schwierige Entscheidungen zu treffen und auszuführen. Wer kennt nicht das Phänomen der unerklärlich guten und schlechten Golftage? Das Hochgefühl eines gut geschlagenen Balls und die Scham, wenn ein Abschlag nach dem anderen nicht gelingen will? Oder wenn der Ball beim Putten einfach nicht ins Loch will?
Wozu es vermeintlich keine Erklärungen gibt, liegen die Ursachen meist im Mentalbereich verborgen. Diese können erfasst und sichtbar gemacht werden. Sie aufzulösen und die Fähigkeiten des Golfers/der Golferin Schritt für Schritt in seine/ihre Potenziale zu bringen, ist die Aufgabe des Mentaltrainers. Daher eignet sich das Mentaltraining begleitend zum Golftraining, weil dort in den Übungen mentale Blockaden auffällig werden und ebenso Erfolge von schnellem Potenzialwachstum erkannt und gefördert werden können.
Ihr Golflehrer trainiert das Greifen des Schlägers, Ihre Ansprechposition, Körperhaltung, Schlag- und Schwungtechnik und gibt technische Tipps. Kurzum: Er kümmert sich um Ihre Technik, die unabdingbar für gute Golfleistungen ist.
Ihr Golf Physio Trainer (EAGPT)® erkennt mit seinem geschulten Auge, welche Bewegungen zu späteren körperlichen Schäden führen können oder welche Bewegungen der Vermeidung von Schmerz (aufgrund von Hüft-, Knie-, Rückenproblemen) zu anderen körperlichen Problemen und Verspannungen führen kann. Ein ausgebildeter Golf Physio Trainer (EAGPT)® kann Ihnen gezielte Übungen zur Stärkung von Muskelbereichen beibringen und Sie Ihrem "präventiv, biomechanisch optimierten Golfschwung" näherbringen.
Da wir aber aus Körper, Geist und Seele bestehen, die untrennbar sind, ist die innere, mentale Einstellung für Ihre Spielqualität von höchster Bedeutung. Als Golf Mentaltrainerin löse ich mit Ihnen Probleme, die im mentalen, psychosomatischen oder körper-geistigen Bereich liegen. Das Mentaltraining bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und schenkt Ihnen ganzheitliches Training, damit Sie das, was Sie bei Ihrem Pro gelernt haben und Ihnen Ihr Physiotrainer zu berücksichtigen gab, auch tatsächlich umsetzen können.
Es kann auch Ihr Lernvermögen im Golf gewaltig steigern. Die Theorie, wie wir etwas zu tun haben, ist uns oft klar, aber die Umsetzung ist schwierig. Der Körper macht nicht, was der Geist sagt. Oft können wir nicht glauben, dass wir etwas "falsch" gemacht haben, bis wir die Videoaufnahme unseres Schlages gesehen haben. Es ist uns schier unmöglich zu entlernen, da der Verstand uns immer wieder belehrt und gerne auch Widersprüchliches produziert, uns ablenkt und verhindert.
Ein weiterer Unterschied ist: Ein Pro bereitet Sie auf die Zeit des Golfspiels vor, in der Sie schlagen. Das sind 5 % der Spielzeit. Ein Mentaltrainer beschäftigt sich auch mit den restlichen 95 % Ihrer Spielzeit. Im Mentaltraining lernen Sie, sich nicht richtungslos Ihren Gedanken auszuliefern, sondern sich Ihrer Gedanken und Wahrnehmungen bewusst zu werden und die Zeit zwischen den Schlägen sinnvoll und kreativ zu nutzen.
Pro und Mentaltrainer sind mit allen Kräften bemüht, Sie bei der Verbesserung Ihrer Golfleistung und Ihres Handicaps zu unterstützen. Das mentale Training zielt darauf ab, dass Sie sich in Eigenregie auf das Wesentliche konzentrieren können, und dass Sie selbst mit besten Bedingungen ausgestattet für harmonische Golfschwünge und Schläge mit innerer Ruhe und Gelassenheit sorgen.
Der Golfsport wird immer beliebter. Trends, Golf jüngeren und älteren Generationen zugänglicher zu machen als auch den Golfsport für jedermann bezahlbar zu machen, sind sichtbar.
Die Zukunft des Golfsports und Golfunterrichts wird eine Symbiose von Sportwissenschaft, Sportmedizin, Biomechanik, Golf-Physio-Trainer, Golf Professional und Mentaltrainer sein. Diese Meinung vertritt auch Dieter Hochmuth vom Institut für golfspezifische Fortbildungen (Quelle: www.sportmed-prof.eu).
Gesundheit und Prävention treten immer mehr in den Vordergrund. Nur wer gesund ist, kann Leistung erbringen. Und auch der unbeschwerte Spaßfaktor soll nicht zu kurz kommen. Leistungsdruck und übertriebener Ehrgeiz führen nicht zu Spaß, sondern eher zu Krankheiten und Problemen. Daher kommen zunehmend die Komponenten wie Gefühl, mentale Stärke, Berücksichtigung der Individualität des Golfers, seiner Anatomie, seiner körperlichen Schwächen, Be- und Verhinderungen ins Spiel.
Letzlich gilt es auch beim Golf Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und einen ganzheitlichen Ansatz und ganzheitliches Training zu verfolgen, denn Körper, Geist und Seele sind untrennbar.
Moderne Pros sind mittlerweile so ausgebildet, dass sie nicht nur das Greifen des Schlägers, die Ansprechposition, Körperhaltung, Schlag- und Schwungtechnik trainieren. Pros, die die Philosophie des Gesunden Golfens vertreten, lehren die aus anatomischer Sicht einfachsten und effizientesten Schwungbewegungen, die aus dem Inneren, dem Unbewussten des Golfers kommen. Eine Bewegung, die nicht denkend ausgeführt werden kann. Darran Bird, PGA Golf Professional, spricht über die Rolle des Gefühls beim Golfschwung vom "Lernen aus Erfahrung, Wiederholungen und Wahrnehmung und nicht aus dem Verstand und durch Befehle". (Quelle: www.mtmgolf.com)
Körper und Geist verbinden sich und werden eins. Dieser Blick nach innen ist trainierbar. Seit der Lehre des "inner golf" ist dies bekannt, aber noch wenig umgesetzt. Es bedarf des Übens und des mentalen und körperlichen Trainings.
Daher ist die innere, mentale Einstellung für die Spielqualität und die Freude am Spiel von höchster Bedeutung. Als Golf Mentaltrainerin löse ich mit Ihnen Probleme, die im mentalen, psychosomatischen oder körper-geistigen Bereich liegen, damit ein entspanntes, erfolgreiches, gesundes und freudiges Golfen möglich wird. Das Mentaltraining versetzt Sie in die Lage, das, was Sie bei Ihrem Pro gelernt haben und Ihnen Ihr Physiotrainer zu berücksichtigen gab, auch tatsächlich umsetzen können.
Machen Sie den Check mit dem Fragebogen. Damit können Sie herausfinden, ob Ihnen ein Mentaltraining mit mir von Nutzen sein kann.